Meine Vorbereitung für Halloween

Halloween ist ein tolles Fest, das bekanntlich jedes Jahr am Abend des 31. Oktobers stattfindet. Kinder ziehen um die Häuser und holen sich Süßigkeiten oder manchmal Geld und Erwachsene, vor allem aber Jugendliche gehen auf Partys. Eine Sache ist allerdings immer wichtig: Ein Kostüm. Und da letztes Jahr bei mir nicht besonders toll lief, wollte ich es diesmal besser machen. Daher treffe ich jetzt schon Vorbereitungen für das kommende Halloween.

Letztes Jahr an Halloween

Wie schon erzählt, war letztes Jahr bei mir das Halloween Fest eher nicht toll. Ich war bei einer öffentlichen Party mit einigen Freunden. Auf der Party selbst waren mindestens 200 Leute und alle trugen Kostüme. Ich ging als Krankenschwester und es gab ein kleines Problem: Das Kostüm passte mir nicht richtig. Obendrein hat es mir nicht voll zugesagt, weswegen es im Nachhinein ein Fehlkauf war. Es war aber zu spät, weil ich es einfach viel zu spät bestellt habe. Ich war also bei der Party und wurde sogar von meinen Freundinnen angesprochen, dass sie mein Kostüm nicht so dolle finden (das war mir seeeeeehr peinlich).

Jedenfalls war das letzte Halloween deswegen für mich ein ziemlicher Reinfall und ich habe mich unwohl gefühlt. Damit das nicht mehr passiert, möchte ich dieses Jahr vorsorgen und ein Kostüm, das mir zu 100% zusagt, vorab besorgen. Orientiert habe ich mich online und auch einen passenden Shop gefunden.

Meine Bestellung im Onlineshop

Ich wollte dieses mal alles genau richtig planen und habe mich nach einem Shop umgesehen. Als ich fündig wurde, dachte ich mir, dass ich am besten gleich mehrere Halloween Kostüme bestelle und mir im Anschluss das beste raussuche. Dann laufe ich auch nicht Gefahr, wieder ein zu kleines Kostüm zu kaufen. Letztendlich wird es wahrscheinlich auf ein Zombie Kostüm rauslaufen. Ich habe mir auch schon gedacht, vielleicht eine Zombie Krankenschwester zu werden. Das hätte den Vorteil, dass ich meine Verkleidung vom letzten Jahr diesmal besser mache, aber auch etwas neues, cooles ausprobiere!

Alles Weitere

Natürlich will ich es nicht nur bei einem gekauften Kostüm belassen, sondern auch andere Vorbereitungen treffen. In erster Linie denke ich da an passendes Make-up, das ich mir unbedingt selber auftragen möchte. Es gibt im Internet und auf Youtube so viele Anleitungen, dass ich sicher den passenden Schminkguide finde. Wichtig ist mir aber sogar noch eine Sache: Ich will mein Outfit auf meine Freundinnen abstimmen. Zwar war letztes Jahr mein ganzes Kostüm ohnehin nicht besonders gut, trotzdem glaube ich aber, dass auch das gewisse „gemeinsame etwas“ gefehlt hat. Deswegen sage ich all meinen Freundinnen, sie sollen mir möglichst früh Bescheid sagen, was sie an Halloween tragen möchten. Sie wundern sich alle und lachen ein wenig, weil ich das breits im Juli plane. Aber so bin ich eben – nichts soll diesmal schiefgehen!

JessiBae.

Partyhütten vs. Exklusive Partylocations

Party kann man ja bekanntlich an vielen Orten feiern. Und ebenfalls bekannt ist, dass eine gute Party mit den Leuten steht und fällt die als Gäste erscheinen. Doch wenn man niemanden kennt und lediglich mit seiner Freundin oder einem Kumpel durch die Partyzene tingelt kann es durchaus auch mal lohnenswert sein, sein normales „Jagdgebiet“ zu verlassen und etwas anderes auszuprobieren. Darum soll sich der heutige Beitrag drehen.

Was mich an Partyhütten und -Kellern nervt

Ich denke jeder der geldmäßig feiern geht kennt das. Im Endeffekt trifft man jedes Wochenende mehr oder weniger die gleichen Leute an mehr oder weniger bekannten Orten. Meistens sind das Partyhütten oder auch Keller (hierzu habe ich auch noch eine lustige Story die vielleicht demnächst kommt). Alternativ Discos oder eben Festivals. Das Problem ist hierbei, dass die Location recht schnell langweilig wird. Wenn ich mehrere Male hintereinander im gleichen Partykeller war, kenne ich die Leute und die Location wie meine eigene Westentasche. Es beginnt Routine und langweilig zu werden. Doch genau der Routine des Alltags möchte ich ja beim Feiern entfliehen! Wie man das Problem löst?

Exklusive Partylocations für den speziellen Vibe

Ganz einfach, indem man ausgefallene und exklusive Locations besucht. Diese sind häufig gar nicht so einfach zu finden, da Leute die sie kennen, selten auf normalen Partys anzutreffen sind. Es handelt sich dabei gewissermaßen um die Elite der Partypeople. Exklusive Locations können zum Beispiel Boote, stillgelegte Flughäfen oder Feiern in sehr teuren Villen sein. Um hier hinein zu kommen, muss man stets die Augen und Ohren offen halten. Bei mir hat es etwas mehr als 2 Jahre gedauert, bis ich in diese Szene reingekommen bin. Heute bewege ich mich gewissermaßen zwischen den Welten, da ich sowohl auf regulären Feiern anzutreffen bin, als auch auf exklusiven Partys. Letztere haben den großen Nachteil, dass sie sehr kostenintensiv sind. Doch dazu gleich mehr.

Wie man Zutritt zu exklusiven Partylocations erhält

Zutritt zu der Gemeinschaft gehobener Partys zu erhalten ist gar nicht so einfach. Zunächst einmal muss man Kontakt mit Leuten aufbauen, die in dieser Szene unterwegs sind und einen rein bringen können. Um dann auf der eigentlichen Feier Zutritt zu erhalten, sind als Frau ein perfektes Outfit und Make-Up sowie mindestens ein überdurchschnittliches Aussehen notwendig. Als Typ sollte man ebenfalls gut gekleidet sein und darüber hinaus ein Gastgeschenk mitbringen. Hierbei handelt es sich meistens um teure Spirituosen. Also kein Vodka und ein paar Red Bull aus der Tanke, sondern so richtig teures Zeug.

Wenn mann dann mal Zutritt erhalten hat, erwartet einen eine atemberaubende Welt. Regelmäßig trifft man auch B und C Promis auf solchen Events, die man jedoch nicht nerven sollte, da man ansonsten rausgeschmissen wird. Mir persönlich gefallen solche Feiern enorm, da ich es jedoch auch mag mit Freunden in einem Bauwagen oder Keller Party zu machen, gehe ich wie gesagt auf beide Arten von Veranstaltungen. Auch das Geld spielt natürlich irgendwo eine Rolle. Wie auch immer, ich kann nur empfehlen, sich als ambitionierter Partygänger mal umzuhören, ob es auch im eigenen Umfeld solche Feiern gibt. Der Aufwand lohnt sich.

JessiBae.

Eigentlich sollte ich nichts mehr trinken…

Es war der Donnerstag, also musste ich am nächsten Tag eigentlich wieder direkt um 8 in der Arbeit sein. Wir waren zum Bauwagen im Nachbarsort eingeladen und ich wollte unter keinen Umständen hin. Leider wurde ich aber überredet und ging hin, um kurz vorbeizuschauen und vielleicht ein kleines Bier zu trinken – leider kam alles aber ein wenig anders. Wir waren zu dritt und haben alle das Fahrrad genommen, um überhaupt hinzukommen. Zufälligerweise hatte ich noch 150€ im Geldbeutel, die ich eigentlich vor dem Wegfahren herausnehmen wollte. Im Bauwagen sind ohnehin die Preise sehr niedrig und da ich mich gegenseitig mit meinem inneren Ich fest darauf geeignet hatte, nur ein Bier für 2€ zu trinken, dachte ich kein Problem. Als wir dann aber ein wenig zusammengesessen sind, wurde ich zu einem Malibu überredet. Mein Fehler hat schon genau da angefangen, weil ich den Kokos-Geschmack von Malibu liebe und deswegen auch immer mehr zugegriffen habe.

Wie es zu weit in Fahrt kam

Der Malibu hat sich so langsam in meinem Körper angehäuft und auch das Bier davor tat mir nicht mehr gut. Ich war schon relativ betrunken und wurde dann sogar noch zu mehreren Runden Tequila überredet. Also saß ich mit 2 alten Freundinnen aus meinem Ort am Couchtisch und begann immer wieder aufs Neue mit einer Runde.
Im Wesentlichen gab es da zwei Probleme, aber nun erstmal zum ersten Problem. Ich führe mich extrem auf, wenn ich einmal einen gewissen Punkt Betrunkenheit erreicht habe. Diesen Punkt hatte ich spätestens mit meinen beiden Freundinnen und dem Tequila überschritten. Ich gehe, wenn ich sehr betrunken bin permanent umher, begrüße sogar fremde Leute und umarme alle möglichen Personen. Da ich mich lustigerweise nicht mehr daran erinnern konnte und kann, wurde mir das ganze nur von meinen Freunden erzählt, mit denen ich zum Bauwagen geradelt bin. Ich habe neue Gäste schon fast niedergebrüllt mit meiner lachenden Begrüßung. Diese Blamage hat sich über 1 Stunde hinweg gezogen und mich hat dabei auch niemand aufgehalten, es fanden nämlich alle anderen Feiernden sehr lustig!

Das viel größere Problem

Nun aber zu meinem viel heftigeren Problem, das man sich bestimmt schon denken konnte. Es war Donnerstag und ich musste daher noch den Freitag in der Arbeit durchstehen – nach einem kompletten Saufgelage. Schon beim Aufstehen wollte ich mich unbedingt krank melden, was aber nicht möglich war, weil ich meiner Chefin bereits mitgeteilt habe, dass ich auf diese Feier gehe und nur wenig trinke. Also musste ich aufstehen, meinen Kaffee machen und als halbe Leiche zur Arbeit kommen. Jedes einzelne Wort in der Busfahrt kam mir wie ein Attentat auf meine Ohren vor. In der Arbeit durfte mich niemand anreden. Das haben glaube ich auch recht schnell alle gemerkt, weil ich so ziemlich allein gelassen wurde und vor mich hin vegetierte. Zuhause angekommen erstmal ins Bett und den ganzen restlichen Nachmittag verschlafen, denn am Abend soll es ja wieder weitergehen mit einer anderen Party.

Eigentlich sollte ich nichts mehr trinken…

JessiBae.

Das lustigste Trinkspiel

Auch wenn ich hier erst mit meinen früheren Stories anfangen wollte, muss ich von meinem letzten Wochenende erzählen. Ich habe nämlich das lustigste Trinkspiel überhaupt kennengelernt – ein heftiger Absturz. Es war eine Menge Spaß und ich habe sogar was über meine Freunde gelernt. Es ist ein Spiel für jeden, der von normalen Trinkspielen gelangweilt ist und gerne eine kreative Alternative ausprobieren möchte. Geeignet ist es außerdem für jeden Anlass, egal ob bei einem Abschlussball, einer Hausparty oder einfach bei einem chilligen Sit-in (gemeinsames Zusammensitzen und Quatschen).

Wie es funktioniert

Das Spielprinzip ist eigentlich nicht besonders kompliziert. Es ist ein Spiel, bei dem das Trinken im Vordergrund steht und den Hauptteil ausmacht. Zuallererst setzen sich alle einen Tisch oder im Kreis zusammen, sodass sich alle wie in einer Gesprächsrunde fühlen können. Im Anschluss erhält jeder ein Getränk. In unserem Fall hat jeder einfach Shots bekommen. Damit ist besonders schnell jeder betrunken. Andernfalls ist z.B. Bier oder Wein auch in Ordnung und falls dann jemand trinken muss, nimmt er einfach einen guten Schluck.
Wann kommt es also zum Trinken? Nun, es geht reihum und jeder sagt einmal eine Sache, die er noch nie getan hat. Am besten sollte das ein kleines Geständnis sein (z.B. „Ich habe noch nie jemanden geküsst“), das einem nicht unbedingt leicht fällt zu sagen. Man kann aber auch etwas nehmen, von dem man weiß, dass die anderen es ganz bestimmt ebenfalls noch nicht getan haben. Denn es müssen alle trinken, die diese Sache auch noch nie gemacht haben. Recht schnell wird dann verdammt viel getrunken, weil jeder Sachen hat, die auch die anderen noch nie zuvor probiert haben!

Meine Runde im Spiel

Als wir am Wochenende auf Tinas Hausparty gespielt haben, kam dieses Spiel als Vorschlag und ohne zu zögern wollten wir es alle spielen. Ich war vor allem neugierig, was so manche Freunde zu sagen hatten. Also kam der erste mit dem leichtesten: Er hat noch nie geraucht. Da musste über die Hälfte trinken. Ich war insgesamt dreimal dran und habe gesagt:

  • Ich habe noch nie Wein getrunken.
  • Ich hatte noch nie eine 5 im Zeugnis.
  • Ich hatte noch nie Streit mit meiner Mutter.

Wie man an diesen Beichten sehen kann, bin ich bei dem Spiel nicht die hellste :D. Fast alle mussten bei meinen nichts trinken. Trotzdem war das ganze Spiel aber ein mega Spaß. der alle recht schnell abgefüllt hat. Es war ein totaler Absturz, auch für mich. Ich rate jedem, dieses Spiel auch einmal auszuprobieren. Wiederholungsbedarf!

JessiBae.